invitation

close your eyes
open up your soul
hear the silence
and feel...
between the lines

Mittwoch, 31. Dezember 2008

Goodbye 2008...



Ein neues Buch, ein neues Jahr

Ein neues Buch, ein neues Jahr
Was werden die Tage bringen?!
Wird's werden, wie es immer war,
Halb scheitern, halb gelingen?


Ich möchte leben, bis all dies Glühn
Rücklässt einen leuchtenden Funken.
Und nicht vergeht, wie die Flamm' im Kamin,
Die eben zu Asche gesunken.

Theodor Fontane (1819-1898)

(Quelle: http://www.lyrikmail.de)

Ein neues Jahr,ein neues Buch,noch ist es leer,doch das neue Jahr wird es füllen,Seite um Seite mit Bildern unseres Lebens.Mit

hellen und dunklen

bunten und grauen

klaren und trüben

"großen" und "kleinen"

bewussten und unbewussten

Bildern.Ich wünsche mir viele bewusste Bilder.

...Welcome 2009

Euch allen einen guten Start ins

neue Jahr!

Montag, 29. Dezember 2008

The Great American Aran Afghan


Patch 5


Design by Georgia Vincent


Ist er nicht wunderschön?
In meinen Augen der schönste aller Patches in diesem Buch.

Allerdings hat er mich gestern den einen oder anderen Nerv gekostet.Zwischendurch musste ich ein Stück ribbeln UND es mag ja möglich sein,fünf Maschen irgendwie zusammen zu stricken,aber wie um Himmels Willen soll man fünf Umschläge rechts zusammen stricken???? Das ist mir ein Rätsel,ich kann es nicht.Nach etlichen Versuchen mit diversen Hilfsmitteln habe ich aufgegeben.

Deshalb habe ich ein bisschen getrickst - eine zusätzliche Runde damit die Maschenanzahl stimmt und dann einfach kleine Noppen gestrickt.

Samstag, 27. Dezember 2008

The Great American Aran Afghan


Patch 3 & 4


Bevor ich beginnen konnte,stand noch die Qual der Wahl des Garns.Zwar hatte ich von einem amerikanischen Anbieter ein recht gutes Angebot für die in dem Buch verwendete Wolle,aber zuzüglich Versandkosten und eventueller Zollgebühren,war es mir dann doch zu teuer,zumal ich ja nicht wusste,ob ich mit den englischen Anleitungen klar komme.


Entschieden habe ich mich für ein Garn von online
Linie 110 Timona
60% Merino/ 40% Polyacryl
für Nadelstärke 3,5 - 4,5

Das Garn lässt sich wunderbar verstricken.Es ist durch den Merino-Anteil ganz weich und trotzdem kommt durch die glatte Struktur das Muster sehr schön zur Geltung.Und - was für mich sehr wichtig ist - es ist laut Hersteller in der Maschine waschbar,ich habe keine Lust eine Decke per Hand zu waschen.

Allerdings stricke ich mit Nadelstärke 3,5mm wodurch die einzelnen Patches kleiner werden als im Original.Aber das ist für mich okay,die Decke darf ruhig etwas kleiner werden bzw. kann ich auch entsprechend mehr Patches stricken.


Design by Meredith K. Morioka

Design by Julie H.Levy

Freitag, 26. Dezember 2008

WinterPerlenZauber








Donnerstag, 25. Dezember 2008

The Great American Aran Afghan

Seit ich diese Decke Anfang des Jahres gesehen habe,war ich von ihr fasziniert.Diese verschiedenen Aran-Muster Ton in Ton in einer Decke vereint finde ich wunderschön.Eine ganze Weile traute ich mich nicht,da ich bis zu diesem Zeitpunkt noch nie nach einer englischen Anleitung gestrickt hatte.Aber dann siegte der Wunsch sie zu stricken und ich bestellte mir das Buch/Heft mit den Anleitungen.Wie heisst es doch so schön: wer nicht wagt,der nicht gewinnt :)

Zugegeben,am Anfang war es ein bisschen mühsam,denn es sah für mich aus wie chinesisch,aber Dank diverser Übersetzungshilfen im Internet fand ich mich relativ schnell zurecht und im Juni enstanden die ersten Patches.

Ich habe mir vorgenommen,diese Decke als längerfristiges Projekt zu betrachten und wirklich nur dann zu stricken,wenn ich Lust dazu habe,so ganz ohne Druck und sehr bewusst.Deshalb ist in den letzen Monaten auch nichts "passiert".

Aber heute,in der Feiertagsruhe habe ich mit dem nächsten (dem vierten) Patch begonnen.Ich freue mich darauf :)


Patch 1 & 2

Design by Carol Adams


Design by Ginette Belanger

Mittwoch, 24. Dezember 2008

Is There a Santa Claus?

(Quelle: http://www.winter-pictures.net/)

Der Briefwechsel zwischen Virginia O ´Hanlon und Francis P. Church stammt aus dem Jahr 1897. Er wurde über ein halbes Jahrhundert, alle Jahre wieder zur Weihnachtszeit auf der Titelseite der Zeitung gedruckt.

Die "Sun" wurde 1950 eingestellt.

Die achtjährige Virginia aus New York wollte es ganz genau wissen. Darum schrieb Sie an die Tageszeitung "Sun" einen Brief:Ich bin 8 Jahre alt. Einige von meinen Freunden sagen, es gibt keinen Weihnachtsmann. Papa sagt, was in der "Sun" steht, ist immer wahr. Bitte, sagen Sie mir: Gibt es einen Weihnachtsmann?Der Chefredakteur Francis Church antwortete selber auf Virginias Anfrage - auf der Titelseite der "Sun": Virginia, Deine kleinen Freunde haben nicht recht. Sie glauben nur was sie sehen; sie glauben, dass es nicht geben kann, was sie mit Ihrem kleinen Geist nicht erfassen können. Aller Menschengeist ist klein, ob er nun einem Erwachsenen oder einem Kind gehört. Im Weltall verliert er sich wie ein winziges Insekt.Ja, Virginia, es gibt einen Weihnachtsmann. Es gibt ihn so gewiss wie die Liebe und Großherzigkeit und Treue. Weil es all das gibt, kann unser Leben schön und heiter sein. Wie dunkel wäre die Welt, wenn es keinen Weihnachtsmann gäbe! Es gäbe dann auch keine Virginia, keinen Glauben, keine Poesie - gar nichts, was das Leben erst erträglich machte. Ein Flackerrest an sichtbarem Schönen bliebe übrig. Aber das Licht der Kindheit, das die Welt ausstrahlt, müsste verlöschen. Es gibt einen Weihnachtsmann, sonst könntest Du auch den Märchen nicht glauben.Gewiss, Du könntest deinen Papa bitten, er solle am Heiligen Abend Leute ausschicken, den Weichnachtsmann zu fangen. Und keiner von ihnen bekäme den Weichnachtsmann zu Gesicht - was würde das beweisen? Kein Mensch sieht ihn einfach so. Das beweist gar nichts.Die wichtigsten Dinge bleiben meistens unsichtbar. Die Elfen zum Beispiel, wenn sie auf Mondwiesen tanzen. Trotzdem gibt es sie. All die Wunder zu denken - geschweige denn sie zu sehen -, das vermag nicht der Klügste auf der Welt. Was Du auch siehst, Du siehst nie alles. Du kannst ein Kaleidoskop aufbrechen und nach den schönsten Farbfiguren suchen. Du wirst einige bunte Scherben finden, nichts weiter. Warum? Weil es einen Schleier gibt, der die wahre Welt verhüllt, einen Schleier, den nicht einmal die Gewalt auf der Welt zerreißen kann. Nur Glaube und Poesie und Liebe können ihn lüften. Dann werden die Schönheit und Herrlichkeit dahinter zu erkennen sein."Ist das denn auch wahr?" kannst Du fragen. Virginia, nichts auf der ganzen Welt ist wahrer und nichts beständiger. Der Weihnachtsmann lebt, und er wird ewig leben. Sogar in zehnmal zehntausend Jahren wird er da sein, um Kinder wie Dich und jedes offene Herz mit Freude zu erfüllen.

Frohe Weihnacht, Virginia.

Dein Francis Church.

Euch allen ein frohes,

licht-und liebevolles

Weihnachtsfest.

Montag, 22. Dezember 2008

Schneekristalle


Schneeflöcken,Weißröckchen,
wann kommst du geschneit?
Du wohnst in den Wolken,
dein Weg ist so weit.
...
Leider ist hier weit und breit kein noch so kleines Schneeflöckchen in Sicht.Es wird wohl Weihnachten im Regen geben statt im Schnee.... :(
Also habe ich kurzer Hand ein paar Schneekristalle gehäkelt....

Anchor Liana Nr.15

("Der "Mercedes" unter den Häkelgarnen"wie ich gerade gelesen habe :)

Häkelnadel 1,5

transparente Perlen

Eisblumen

Weihnachtsmärchen von Sophie Reinheimer ( 1874 bis 1935 )

Nun war draußen nirgendwo mehr eine bunte Blume zu sehen, die Beete im Garten waren mit Tannenzweigen zugedeckt, die Rosenstöcke hatten eine warme Strohkapuze über den Kopf bekommen, und auch die Blumenstöcke vorm Fenster waren verwelkt, und man hatte sie fortgenommen."Schade", sagte das Sofa, das so recht behaglich hinter dem großen Esstisch in der Stube stand und gerade auf das Fenster sehen konnte. "Es war so hübsch, wenn die Blumen uns zunickten und uns erzählten, was draußen auf der Straße vor sich ging." Die anderen Möbel fanden das auch. Der Tisch meinte zwar, man solle nicht klagen, denn jetzt fange die gemütliche Zeit für die Stube eigentlich erst an! Im Sommer liefen die Menschen alle fort - hinaus in Garten, Wald und Feld. Im Winter aber blieben sie hübsch in der Stube zusammen, erzählten sich was oder lasen sich was vor, und so hörten sie - die Möbel - doch eigentlich noch mehr als von den Blumen.Das war wahr. Aber - schöner hatte die Stube doch mit den Blumen ausgesehen, das war ganz sicher. -Nun hört, was ein paar Wochen später eines Morgens den Möbeln für eine große Überraschung aufblühte.Es war bitterkalt draußen, und auch in der Stube war es in der Nacht so kalt geworden, dass die Möbel die Betten in der Schlafstube beneideten, die sich so schön mit warmen Federkissen zudecken durften. Da - als der Schrank eben aus dem Schlaf erwachte, tat er vor Verwunderung einen lauten Knacks.Die anderen Möbel wachten alle davon auf, und was sahen sie? Das ganze Fenster war von oben bis unten mit einer schneeweißen, glitzernden Eiskruste bedeckt. Es war kein gewöhnliches, glattes Eis. Ganz sonderbare Gebilde waren darauf zu sehn - wie Blumen, Blätter, Stiele, aber alles ganz durcheinander - manchmal schwer zu erkennen."Was ist das nur?" fragte ganz leise das Sofa. Es war ganz benommen von der weißen Glitzerherrlichkeit. "Ist der Glaser vielleicht heute nacht da gewesen und hat heimlich andere Scheiben eingesetzt?""Vielleicht ist`s hier so ähnlich wie im Häuschen der Hänsel - und - Gretel - Hexe", meinte der Spiegelschrank. "Die Hexe, die in mir steht, wird die Scheiben in Zucker verwandelt haben."Bei dem Wort "Zucker" machte die kleine schwarze Fliege, die auch mit in der Stube wohnte, sich schleunigst auf den Weg. Aber ganz enttäuscht kam sie bald zurückgeflogen. "Nein - es ist kein Zucker", sagte sie. "Es schmeckt auch nicht ein bisschen süß! Aber so rau ist`s wie Zucker, das ist wahr.""Ich glaube, dass es Blumen sind", sagte das Gießkännchen. Das Ofenrohr, das immer gleich ein bisschen oben hinaus war, sagte zwar: "Ach - schwätzen Sie doch kein Blech!" Aber alle anderen in der Stube gaben dem kleinen Gießkännchen recht.Ja - wer hatte diese seltsamen schneeweißen Blumen aber nur so in aller Herrgottsfrühe ans Fenster gezaubert? Die Möbel hätten es gar zu gerne gewusst! Aber das Fenster - das einzige, das doch darüber hätte Auskunft geben können - das war ganz starr und stumm, man wusste nicht, war es das vor lauter Entzücken oder hatte es jemand mit den weißen Blumen gleich mitverzaubert.Horch - da klang plötzlich von der Straße her ein Lied:

"Der Winter hat heut über Nacht
Viel Blumen mitgebracht.
Eisblumen sind`s, Eisblumen sind`s -
Habt ihr`s euch nicht gedacht?


Wer möchte,kann hier weiter lesen: http://www.nikolaus-weihnachten.de/weihnachtsmaerchen/eisblumen.htm

Sonntag, 21. Dezember 2008

Wintersonnenwende/ Alban Arthuan
  • Die Sonne steht an ihrem niedrigsten Punkt,es ist der kürzeste Tag des Jahres.
  • Ab heute nimmt die Kraft der Sonne wieder zu,sie wird die Erde wieder wärmen und Licht und Leben zurück bringen.
  • Die Tage werden wieder länger.
  • Noch ist die Natur im Winterschlaf,doch in der Erde sammeln sich die Kräfte,neues Leben wird aufkeimen,das im Frühjahr sichtbar werden wird.
  • Drinnen und draußen erzählen die immergrünen Zweige von der Hoffnung,vom Versprechen der erneuten Fruchtbarkeit der Erde.

Samstag, 20. Dezember 2008

Weidenkränze...

Vom Sturmwind verweht
der Weide biegsame Zweige
Neues entsteht


Ein Sturm hat viele Zweige von einer Weide herunter gefegt.Daraus habe ich Weidenkränze geflochten.Ich mag es sehr diese weichen,biegsamen Zweige zu etwas Neuem zu formen.

...und Glanz und Gloria

Inspiriert durch die Aktion einer anderen Bloggerin hat Frau Wollich von der wollerey wunderschöne Handstulpen entworfen - aus glänzender Seide und Perlen. In ihrem Blog kann man Näheres über die Glanz und Gloria Aktion nachlesen und auch die Stulpen bewundern. Zu dieser Aktion gab es ein ganz tolles Angebot von der wollerey - das passende Garn und die Anleitung dazu zu einem absolut tollen Preis.Da MUSSTE ich einfach "zuschlagen" :) Und heute ist es schon angekommen:

1 Strang "Perletta" aus 100% wunderschön glänzender,hauchzarter Maulbeerseide und 1 Strang "Peruba" aus 100% kuschelig weichem Baby-Alpaka - ein TRAUM!

Leider ist es bei dem trüben Wetter absolut unmöglich diesen Glanz einzufangen :(

Natürlich gab es auch die Anleitung und wie man auf dem ersten Foto sehen kann, ein "kleines" Weihnachtsgeschenk dazu - ein hübscher Maschenmarkierer mit einem silbernen Stern (woher Frau Wollich wohl weiss dass ich in Moment silber sehr mag? :)

Ein ganz liebes Dankeschön für das tolle Angebot und das liebe Geschenk!

Freitag, 19. Dezember 2008

Licht



Wenn man auch allen Sonnenschein wegstreicht,
so gibt es doch noch den Mond und die Sterne
und die Lampe am Winterabend.
Es ist so viel schönes Licht in der Welt.


Wilhelm Raabe



Geben, schenken, sich verschwenden,
mit vollen Herzen, vollen Händen.
Selbst Kerze, Licht und Seele sein
und nur der Liebe Leben weihn!

So strahlt der Baum, so wärmt sein Licht
wenn innig Herz zum Herzen spricht.
Es tagt in tiefer Mitternacht,
wo Liebe in den Herzen wacht!


(Verfasser unbekannt)

Mittwoch, 17. Dezember 2008

Miniprojekt


Auf Wunsch meiner Tochter...

...eine Tasche für den iPod :)

Dienstag, 16. Dezember 2008

Moira

Andrea,die Designerin dieses Musters nennt sie "Jeans-Socken",aber für mein Paar gefällt mir "Moira" besser,in Anlehnung an die Moiren,weil mich das Verzopfen an ein Verschlingen erinnert - so wie die Fäden des Schicksals...

Die Moiren

Der griechischen Mythologie nach sind die Moiren eine Dreiergruppe von Göttinnen, alles Töchter von Zeus und Themis. Dargestellt werden die Moiren oftmals als drei alte Frauen und heißen Klotho, die „Spinnerin", die den Lebensfaden spinnt, Lachesis, die „Zuteilerin", die die Länge des Lebensfadens bemisst und Atropos, die „Unabwendbare", die den Lebensfaden abschneidet. Klotho singt von Dingen, die sind, Lachesis singt von Dingen die waren und Atropos singt über Dinge, die sein werden.

An der Innenseite verläuft ein kleiner Zopf vom Schaft über den Fuß bis hin zur Spitze.

Die Außenseite sieht so aus:

Nach diesem Aran-Muster wird auch hier ein kleiner Zopf bis zur Spitze hin gestrickt.Ein ganz tolles Muster und trotz dem zahlreichen Verzopfen nicht schwierig zu stricken.Lediglich die Spitze hat mir bei der ersten Socke ein bisschen Kopfzerbrechen bereitet.

Garn:ca. 100g Rowan 4ply soft Fb. 394

Nadeln: 2.5 mm

Muster: "Jeans-Socken" by Andrea Bogdon

hier als free download erhältlich

An dieser Stelle möchte ich mich ganz herzlich bei allen bedanken,die ihre Anleitungen zum Nacharbeiten zur Verfügung stellen.Ich kann mir gut vorstellen,dass es ein ziemliches Stück Arbeit von der Idee bis zum fertigen Strickmuster ist.

Dankeschön!

Montag, 15. Dezember 2008

Wann fängt Weihnachten an?

Wenn der Schwache dem Starken
die Schwäche vergibt,
wenn der Starke die Kräfte
des Schwachen liebt,
wenn der Habewas
mit dem Habenichts teilt,
wenn der Laute
bei dem Stummen verweilt,
und begreift,
was der Stumme ihm sagen will,
wenn das Leise laut wird
und das Laute still,
wenn das Bedeutungsvolle
bedeutungslos,
das scheinbar Unwichtige,
wichtig und groß,
wenn mitten im Dunkel
ein winziges Licht
Geborgenheit und helles Leben verspricht,
und du zögerst nicht,
sondern du gehst, so wie du bist,
darauf zu,

dann - ja dann fängt Weihnachten an!


Rolf Krenzer

Sonntag, 14. Dezember 2008

DezemberGefühle


Ganz langsam möchte ich gehen
durch diese Zeit-
Zeit möchte ich haben
für die Stille und den Mond.

(aus: "Advent",Eva-Maria Leiber)

Dezember - Zeit des Zeitnehmens

Ich muss nicht mehr sommeraktiv sein,keine warme Sommerluft die mich nach draußen ruft,kein Herbstlicht das mich antreibt.Zeit nehmen,zur Ruhe kommen nach den Sommerstürmen;die Natur macht es vor - auch sie ruht.

Zeit für mich,für uns,für Stille,für Schmökerstunden oder ein warmes Verwöhnbad in Meersalz und Rosenblüten...

Dezember - Zeit der Dunkelheit

Die Tage sind kurz im Dezember,draußen ist es schon früh dunkel.Ich fürchte die Dunkelheit nicht,ich folge der Dezemberenergie in die Nacht und begreife... ohne die Dunkelheit gibt es kein Licht.Das Licht wird aus der Dunkelheit geboren - in der dunklen Erde keimt das Leben um ans Licht zu wachsen.Ein Kind wächst in der beschützenden Dunkelheit des Mutterleibes bevor es geboren wird.

In jedem Winter

steckt ein zitternder Frühling

und hinter dem Schleier jeder Nacht

verbirgt sich ein lächelnder Morgen.

Khalil Gibran

Derweil malt Väterchen Frost wunderschöne Bilder für die,die bereit sind ihren Zauber zu sehen:

Auf den eisbedeckten Scheiben
fängt im Morgensonnenlichte
Blum und Scholle an zu treiben...

Löst in diamantnen Tränen
ihren Frost und ihre Dichte,
rinnt herab in Perlensträhnen...

Herz, o Herz, nach langem Wähnen
laß auch deines Glücks Geschichte
diamantne Tränen schreiben!

Christian Morgenstern

Dezember - Zeit des Wartens

Warten auf die Wiedergeburt des Lichts.Fast unbemerkt kehrt es im Dezember zurück - Wintersonnenwende,der kürzestes Tag des Jahres.An dessen Ende kommt ganz langsam aber stetig das Licht zurück.Das Rad des Jahres dreht sich über den Tod hinaus und bewegt sich auf neues Licht und neues Leben zu.

Doch auch jeder von uns kann für irgend jemanden ein Licht sein.Lasst es uns tun,lasst uns unser eigenes Licht "entzünden" und es in die Welt hinaus tragen,sie braucht es.