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Dienstag, 20. Januar 2009

JanuarTräume

Klirrender Frost zieht über das Land.Noch ist die Natur nicht erwacht.Im Verborgenen sammelt sie ihre Kräfte für einen Neubeginn.

Still und friedlich ist es in der Natur,der Schnee dämpft die sonst so laute Welt.Die Schritte sind ganz leise.

Noch immer ist es eine Zeit des Rückzugs.

Rückzug ins Innere - Zeit den Träumen und Wünschen zu lauschen,ihnen Raum zu lassen und im Inneren den Dingen Zeit zum Reifen zu geben.

Der Januar...

ist weiß Gott kein langweiliger Gartenmonat. In diesem Monat der Hoffnung und Erwartung werden die Tage wieder länger und vorwitzige Primeln und Veilchen kündigen das Frühjahr an. Dicke Knospen zeigen sich zwischen dem bunten Bergenienlaub und überall sprießen neue Blätter aus dem Boden. Unter - und oberhalb der Erdoberfläche regt es sich, und für den Gärtner beginnt ein neues Jahr voller Überraschungen und Abenteuer... Viele Januarblüten sind so klein, daß man sie im Hochsommer kaum bemerken würde. Wenn der Garten jedoch kahl ist, wird jede winzige Blüte so bewundert, wie sie es verdient. Dann ist Zeit genug, in die Blüte zu schauen, ihre Feinheiten zu studieren und sie einem Kunstwerk gleich zu bestaunen.

Fish, Margery (1893-1969)

1 Kommentar:

  1. Es ist schön, wie Du Dich, Dein Leben im Einklang der Natur hältst, wie Du sie annimmst, mit ihr lebst. Ich mag das ehr.

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