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Samstag, 2. Mai 2009

Gelb
(Projekt Farbe bekennen)


"Sie führt in ihrer höchsten Reinheit immer die Natur des Hellen mit sich und besitzt eine heitere, muntere, sanft reizende Eigenschaft (...) So ist es der Erfahrung gemäß, dass das Gelbe einen durchaus warmen und behaglichen Eindruck mache. Daher es auch in der Malerei der beleuchteten und wirksamen Seite zukommt. Diesen wärmende Effekt kann man am lebhaftesten bemerken, wenn man durch ein gelbes Glas, besonders in grauen Wintertagen, eine Landschaft ansieht. Das Auge wird erfreut, das Herz ausgedehnt, das Gemüt erheitert; eine unmittelbare Wärme scheint uns anzuwehen." (Goethe, Farbenlehre)

Wunderschön sind die weiten Rapsfelder die gerade überall verschwenderisch blühen,dieses leuchtende Gelb das sich sanft im Wind wiegt.
Ein ganz anderes Gelb ist mir hier begegnet:

(Konzertfoto Schiller 2008)

Und hier noch die Erklärung warum Zitronen sauer sind :)

Warum die Zitronen sauer wurden
Ich muß das wirklich mal betonen:
Ganz früher waren die Zitronen
(ich weiß nur nicht genau mehr, wann dies gewesen ist) so süß wie Kandis.

Bis sie einst sprachen: "Wir Zitronen,
wir wollen groß sein wie Melonen!
Auch finden wir das Gelb abscheulich,
wir wollen rot sein oder bläulich!"

Gott hörte oben die Beschwerden
und sagte: "Daraus kann nichts werden!
Ihr müßt so bleiben! Ich bedauer!"
Da wurden die Zitronen sauer . . .

Heinz Erhardt



Nachgereicht: Gerade hat mir ein ganz lieber Mensch noch ein bisschen gelb geschickt... Dankeschön! :)

Kommentare:

  1. ich hab herzlich gelacht, die Beschreibung von Erhardt, ist doch zu köstlich. was einmal sauer ist - kann nicht süß werden!!!
    dein bild vom Konzert - die Stimmung ist wirklich gut eingefangen.
    Liebe Grüße Elfi

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  2. heinz erhard ist wunderbar! und dein konzertbild, das mag ich!

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