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close your eyes
open up your soul
hear the silence
and feel...
between the lines

Sonntag, 4. Oktober 2009

Oktober


Jetzt regnet Gold auf grünes Moos,
und Silberharfen hängen in den Zweigen.
Die Bäume lassen ihre Schatten los,
die in die Nebelsonne steigen.

Die Töne wandeln sich in sanftes Moll;
das Hausgeviert zerfließt in weichem Licht;
das Jahr macht seine langen Tage voll,
wenn uns der Winzer letzte Trauben bricht

Nun ist es Zeit, den Atem anzuhalten
und Wurzeln in die Tiefe zu versenken,
mit neuem Humus Zukunft zu gestalten
und all die reiche Ernte zu verschenken.

(c) Wolfgang G. Farin


(Veröffentlichung mit freundlicher Genehmigung von Wolfgang Farin /atelier-farin.de - Dankeschön lieber Wolfgang! )

Foto (c) Wolfgang G. Farin

Kommentare:

  1. ...wunderschöne Poesie ~ zauberhafte Gedankenbilder...die gut tun. Danke.
    liebe Abendgrüße, Mia

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  2. wunderschön, dieses gedicht. und wunderbar das ausgewählte foto dazu, das die farbenpracht des herbstes richtig zur geltung bringt!

    slg rena

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  3. Ein traumhaftes Gedicht und wunderschöne Bilder! Eine herrliche Herbstwoche wünsch ich dir, liebe Barbara,

    GLG herzlichst Jade

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