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Sonntag, 29. November 2009

AdventsSpuren


Das erste Adventslicht von Händen gemeinsam getragen....


Verse zum Advent -
von Theodor Fontane

Noch ist Herbst nicht ganz entflohn,
Aber als Knecht Ruprecht schon
Kommt der Winter hergeschritten,
Und alsbald aus Schnees Mitten
Klingt des Schlittenglöckleins Ton.

Und was jüngst noch, fern und nah,
Bunt auf uns herniedersah,
Weiß sind Türme, Dächer, Zweige,
Und das Jahr geht auf die Neige,
Und das schönste Fest ist da.

Tag du der Geburt des Herrn,
Heute bist du uns noch fern,
Aber Tannen, Engel, Fahnen
Lassen uns den Tag schon ahnen,
Und wir sehen schon den Stern.

Wann fängt Weihnachten an?

Wenn der Schwache dem Starken die Schwäche vergibt,
wenn der Starke die Kräfte des Schwachen liebt,
wenn der Habewas mit dem Habenichts teilt,
wenn der Laute bei dem Stummen verweilt
und begreift, was der Stumme ihm sagen will,
wenn das Leise laut wird und das Laute still,
wenn das Bedeutungsvolle bedeutungslos,
das scheinbar Unwichtige wichtig und groß,
wenn mitten im Dunkeln ein winziges Licht
Geborgenheit und helles Leben verspricht,
dann, ja dann,
fängt Weihnachten an!

© Rolf Krenzer

Ich wünsche Euche allen eine schöne Advents-/Vorweihnachtszeit,was auch immer das für jeden Einzelnen bedeuten mag...

Kommentare:

  1. Was für wundervolle und berührende Worte liebe Barbara!!!! Und dein Kranz sieht traumhaft aus - auch dir einen wunderschönen 1. Advent und allerliebste Grüße,

    herzlichst Jade

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  2. Liebste Barbara,
    du darfst dir natürlich alles ausleihen ;)) - du verwöhnst uns doch immer mit den wundervollsten Gedichten.........ich freu mich immer soooo über deine Zeilen!!!!

    Ich wünsch dir einen gemütlich, kuschligen Abend und schick dir gaaaanz liebe Grüße, herzlichst Jade

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