invitation

close your eyes
open up your soul
hear the silence
and feel...
between the lines

Donnerstag, 29. Oktober 2009

Veyla


Wärmendes für die Hände.
Ein tolles Muster mit wunderschönen Details.

Wie erwartet kommt das Lace-Muster am Schaft durch das gemusterte Garn nicht ganz so gut zur Geltung,ein uni-farbenes wäre besser geeignet gewesen,dennoch bin ich total begeistert.

Design: "Veyla" by Ysolda (Kaufanleitung)
Garn: SoWo "wintercloud" by sheepaints
Nadeln: 2.5 mm


Gib mir deine kleinen Hände,
Die geliebten, bleichen, zarten,
Leg´sie fest in meine beiden
Sonngebräunt, arbeitsharten.


Dürft´ich sie in meinen halten
Treu bis an mein Lebensende
Und vor jedem Schmerz bewahren
Deine lieben, kleinen Hände!


Leon Vandersee

Dienstag, 27. Oktober 2009

Elfen Verstecke


"Weit zu reisen brauchst du nicht, wenn du mich mit meinen goldfarbenen Haaren sehen willst: Ich wohne zwischen den Stiefmütterchen in deinem Vorgarten, durchstreife die Glockenblumen auf der Wiese hinter deinem Haus.

Und nachts, wenn die Sterne hell funkeln und die Welt zur Ruhe kommt, fliege ich über die Hügel zum Silbermond. ... eine Möglichkeit uns Elfen nahe zu kommen, ist die liebevolle Berührung etwa einer Rose oder eines Blattes am Baum: Denke dabei immer daran, dass du ein lebendes Wesen berührst, über dem eine Elfe wacht"

( Verana Simon, Michael Federov : Das kleine Buch der Elfen und Feen Pattlochverlag )

Gesang der Elfen


Um Mitternacht,
wenn die Menschen erst schlafen,
dann scheinet uns der Mond,
dann leuchtet uns der Stern,
wir wandeln und singen
und tanzen erst gern.


Um Mitternacht,
wenn die Menschen erst schlafen,
auf Wiesen an den Erlen
wir suchen unseren Raum
und wandeln und singen
und tanzen einen Traum.


Johann Wolfgang von Goethe

Aus der Elfen Stickerei ist ein Kissen geworden....

Größe: ca. 45 x 30 cm

Stickdesign: Brenda Ryan

Stickgarn: DMC Blumengarn Fb. 2333 lila

roter Herzchenstoff: "Love Is" by Nancy Halvorsen

Sonntag, 25. Oktober 2009

Leben...


Als ich mich selbst zu lieben begann, habe ich verstanden, dass ich immer und bei jeder Gelegenheit, zur richtigen Zeit am richtigen Ort bin und dass alles, was geschieht, richtig ist - von da an konnte ich ruhig sein. Heute weiß ich: Das nennt man VERTRAUEN.

Als ich mich selbst zu lieben begann, konnte ich erkennen, dass emotionaler Schmerz und Leid nur Warnungen für mich sind, gegen meine eigene Wahrheit zu leben. Heute weiß ich: Das nennt man AUTHENTISCH SEIN.

Als ich mich selbst zu lieben begann, habe ich aufgehört, mich nach einem anderen Leben zu sehnen und konnte sehen, dass alles um mich herum eine Aufforderung zum Wachsen war. Heute weiß ich, das nennt man "REIFE".

Als ich mich selbst zu lieben begann, habe ich aufgehört, mich meiner freien Zeit zu berauben, und ich habe aufgehört, weiter grandiose Projekte für die Zukunft zu entwerfen. Heute mache ich nur das, was mir Spaß und Freude macht, was ich liebe und was mein Herz zum Lachen bringt, auf meine eigene Art und Weise und in meinem Tempo. Heute weiß ich, das nennt man EHRLICHKEIT.

Als ich mich selbst zu lieben begann, habe ich mich von allem befreit, was nicht gesund für mich war, von Speisen, Menschen, Dingen, Situationen und von Allem, das mich immer wieder hinunterzog, weg von mir selbst. Anfangs nannte ich das "Gesunden Egoismus", aber heute weiß ich, das ist "SELBSTLIEBE".

Als ich mich selbst zu lieben begann, habe ich aufgehört, immer recht haben zu wollen, so habe ich mich weniger geirrt. Heute habe ich erkannt: das nennt man DEMUT.

Als ich mich selbst zu lieben begann, habe ich mich geweigert, weiter in der Vergangenheit zu leben und mich um meine Zukunft zu sorgen. Jetzt lebe ich nur noch in diesem Augenblick, wo ALLES stattfindet, so lebe ich heute jeden Tag und nenne es "BEWUSSTHEIT".

Als ich mich zu lieben begann, da erkannte ich, dass mich mein Denken armselig und krank machen kann. Als ich jedoch meine Herzenskräfte anforderte, bekam der Verstand einen wichtigen Partner. Diese Verbindung nenne ich heute "HERZENSWEISHEIT".

Wir brauchen uns nicht weiter vor Auseinandersetzungen, Konflikten und Problemen mit uns selbst und anderen fürchten, denn sogar Sterne knallen manchmal aufeinander und es entstehen neue Welten. Heute weiß ich: DAS IST DAS LEBEN !

(Charly Chaplin)

Sonntag, 18. Oktober 2009

Die Tatzen -Affäre oder Vorsicht vor dem Wolf

Der Abmahn-Irsinn im Internet geht in die nächste Runde,eingeläutet von findigen Anwälten im Namen des Outdoorausrüsters Jack Wolfskin. Eines vorweg: ich bin gegen Markenpiratierie und Plagiate und Co,aber meiner Meinung nach haben diese Vorfälle so gar nichts damit zu tun!

In den letzten Tagen haben inzwischen vier Verkäufer bei DaWanda eine Abmahnung von besagten Anwälten bekommen und sollen zwischen 800 und 1000 Euro (!) bezahlen.Und das ohne Vorwarnung.
Wofür?
Weil sie für ihre Designs Pfotenabdrücke benutzt haben.Z.B. hat eine der Betroffenen einen Stoff mit Pfotenabdrücken gekauft und diesen dafür verwendet Spiegel zu verschönern die dann zum Verkauf angeboten wurden.

Das sehen die Anwälte im Namen Jack Wolfskins als Markenrechtsverletzung an,und das obwohl diese Pfoten keinerlei Ähnlichkeit mit den von Wolfskin als Logo verwendeten Wolfspfoten haben.
Und selbst wenn JW im Recht wäre...hätte eine einfache Mail mit dem entsprechenden Hinweis nicht gereicht? Ich bin mir sicher keine der Betroffenen hätte sich geweigert dem Recht entsprechend zu handeln.

Hier und hier kann man Genaueres nachlesen. Der Autor dieses Artikels hat zwischenzeitlich eine offizielle Presseanfrage an Jack Wolfskin gestartet,auf eine Antwort darf man gespannt sein.

Ob dieses Unternehmen sich damit einen Gefallen getan hat? Mir schon,denn dieses völlig unverständliche Gebaren ist eine gute Entscheidungshilfe für meine zukünftigen Einkäufe...
Ich möchte ja nicht gehässig sein,aber ich wünsche der PR Abteilung von JW viel Spaß! :)

Schön finde ich die Welle der Solidarität die sich im Internet verbreitet und den Betroffenen das Gefühl gibt nicht alleine zu sein.Ja,dafür liebe ich das Internet!
Inzwischen gibt es auch einen Solidaritäts-Button mit dessen Erlös den Abmahnungs-Opfer auch eine finanzielle Unterstützung zukommt,hier kann man ihn erwerben.

Update:

Foto: Rosima

Dies hier ist ein Corpus Delicti - dieser Stoff wurde für die Rückseite eines Taschenspiegels verwendet.

Na?

Seht ihr die markenrechtsverletzende Ähnlichkeit mit dem JW Logo????

Nicht?

Ich auch nicht.Aber dafür soll die Betroffene 911 Euro bezahlen! Wohl gemerkt,nicht der Stoffhersteller wurde abgemahnt sondern die Dame die den Stoff verwendet hat! Das muss man nicht verstehen,oder doch????

Inzwischen sind 5 Betroffene bekannt (aus unterschiedlichen "Vergehen",aber alle in Verbindung mit dem Tatzenlogo) :(

1. fliegenpilzle 911 Euro

2. dasaba 859 Euro

3. Lydismodesign 859 Euro

4. mimi 859 Euro

5. PetiteFleur 750 Euro

Samstag, 17. Oktober 2009

Dankeschön


Von ganzem Herzen möchte ich mich bei EUCH bedanken - für eure Besuche und die lieben,herzlichen,tiefen,nachdenklichen Worte die ihr hier gelassen habt,vor allem auch zu meinem FreundeKissen.

Ihr schenkt mir so viel damit!

Ihr seid toll!

ABABA


So heisst dieser Schal - ein ganz einfaches aber sehr wirkungsvolles Muster.Ein wunderbares "Bahn-Projekt" :)

Der Name ergibt sich übrigens aus der Folge der zu strickenden Charts ;)

ABABA - Schal
Größe: ca. 200 cm x 18 cm
Material: 100g Sockenwolle 75/25
Nadeln Nr. 2,5
Free Pattern: hier
kleine Änderung: statt 51 habe ich 61 Maschen angeschlagen

Designed by PhotoFunia

Dienstag, 13. Oktober 2009

Freundschaft


"Von allen Dingen, die das Glück des Lebens ausmachen, verschenkt die Freundschaft unsern größten Reichtum."

Epikur




"Freundschaft ist die Blüte des Augenblicks und die Frucht der Zeit."

August von Kotzebue




„Freundschaft, das ist eine Seele in zwei Körpern."

Aristoteles




Stickmotive: Anni Downs / "A Gardener's Journal"

Ein kleines Kissen zum Geburtstag für den allerallerbesten Freund den man haben kann...


Der Fisch mit dem goldenen Bart


In einem Teil des Meeres lebten vor langer, langer Zeit zwei Fische, die sehr gute Freunde waren. Davon hatte der eine einen schönen, langen, goldenen Bart. Die beiden Fische verbrachten, so wie es Freunde tun, viel Zeit miteinander. Doch eines Tages suchte der Fisch mit dem goldenen Bart vergeblich nach seinem Freund. Nirgends konnte er ihn finden. Tief bekümmert suchte er den Zauberer Oktapus auf und erzählte ihm, dass sein bester Freund verschwunden sei. Der Zauberer sprach: "Die Menschen haben deinen Freund gefangen. Ich werde dich an Land bringen, so dass du deinen Freund suchen kannst. Bedenke aber, du musst vor Sonnenuntergang wieder ins Meer zurück kommen, sonst musst du sterben." Der Zauberer versetzte den Fisch mit dem goldenen Bart in Schlaf und als dieser am Strand des Meeres aufwachte, hatte er die Gestalt eines Menschen angenommen. Auf der Erde war es Winter und der Fisch in Menschengestalt sah überall Schnee und Eisblumen. Er kam durch Wälder und eine große Ebene, bis er am Horizont die schneebedeckten Türme und Dächer der Stadt sah. Er wanderte auf die Stadt zu und begann sofort, als er sie erreicht hatte, nach seinem Freund zu suchen. Lange, lange suchte er, aber die Suche schien vergeblich zu sein. Der Abend näherte sich schon und er wurde sehr traurig und niedergeschlagen. Als er schon alle Hoffnung aufgegeben hatte, was sah er da? Im Schaufenster eines Ladens schwamm sein Freund in einem Aquarium. Schnell betrat er den Laden. "Bitte gib mir den Fisch dort", sagte er zu dem Verkäufer. Doch der Verkäufer verlangte Geld, was ihm der Fisch in Menschengestalt natürlich nicht geben konnte. Da sagte der Verkäufer: "Wenn du nicht bezahlen kannst, kann ich dir auch nicht den Fisch verkaufen, es sei denn, du scheidest deinen goldenen Bart ab und bezahlst damit." Was sollte der arme Fisch in Menschengestalt tun? Das Wichtigste war ihm, seinen Freund zu retten. Er schnitt sich also den Bart ab, dann nahm er seinen Freund in den Arm und rannte aus der Stadt. Die Sonne ging schon langsam unter und er erinnerte sich an die Warnung des Zauberers. Er lief und lief ohne sich eine Rast zu gönnen. Gerade als die Sonne am Horizont verschwand, erreichten beide das Meer und tauchten sofort in den Wellen unter. Der Fisch in Menschengestalt verwandelte sich dabei wieder in einen echten Fisch. Voller Freude umarmten sich die beiden Freunde und schwammen glücklich nach Hause. Seit diesem Tag hat keiner der beiden Fische mehr einen goldenen Bart, doch sie sind die besten Freunde, die man sich vorstellen kann.

(Türkisches Märchen/ Quelle: www.hekaya.de/)

Montag, 12. Oktober 2009

*Sternenkinder* -



sie werden/ sind geboren - aber offiziell nicht existent.



So sieht immer noch die Realität aus,denn erst mit dem Überschreiten der 500g Grenze (Geburtsgewicht) wird ein Kind offiziell anerkannt und in den Stammbüchern usw. aufgeführt.

Als wäre das Leid und der Schmerz der Eltern nicht schon groß genug,stoßen sie auch auf solchen bürokratischen Irrsinn!

Jule (Wollfrosch) hat mich auf eine online-Unterschriftenaktion aufmerksam gemacht.Hier,bei Dani könnt ihr mehr darüber erfahren,dort ist auch der Link zu der Aktion zu finden.

Mögen noch viele,viele Unterschriften folgen und mögen Barbara und Mario die Kraft haben das durchzustehen.

Sonntag, 11. Oktober 2009

Stichelei


Eine Anspielung (vgl.: Allusion) deutet einen Sachverhalt an, der nicht in eindeutiger Wortwahl ausgesagt werden soll oder kann. Sie ist neutral gehalten eine Andeutung, oder mit versteckter Kritik ein Seitenhieb, auch spitze Bemerkung oder eine Stichelei.
(Quelle:wikipedia)

Aber diese Stichelei meine ich gar nicht sondern diese hier:

Aus vielen kleinen Stichen entsteht ein - wie ich finde - zauberhaftes Bild.Nach und nach,die Augenblicke der einzelnen Stiche genießend,das kreative Tun meiner Hände, das mich zu mir zurück bringt,mich einläd in meine Mitte.

Ich wünsche uns allen noch einen schönen Sonntag in unserer Mitte.Und wer weiss...vielleicht begegnen wir in dieser Mitte auch unserem inneren Kind *lächel*...

„Hiermit erkläre ich öffentlich meinen Rücktritt vom Erwachsensein. Ich habe beschlossen, die Bedürfnisse einer Sechsjährigen zu leben. Ich möchte zu McDonald‘s gehen und denken, es handle sich um ein Viersternerestaurant. Ich möchte kleine Stöckchen über eine frische Lehmpfütze segeln lassen und kleine Wellen mit Steinchen machen. Ich möchte denken, dass Smarties besser sind als Geld, weil man sie essen kann. Ich möchte unter einer großen Eiche liegen und an einem heißen Sommertag mit meinen Freunden einen Limonadenverkauf betreiben.Ich möchte zu einer Zeit zurückkehren, als das Leben einfach war. Als alles, was ich kannte, Farben, Rechentafeln und einfache Schlaflieder waren, was mich aber nicht gestört hat, weil ich nicht wusste, was ich nicht wusste, und darüber auch nicht besorgt war.Was ist mit der Zeit geschehen, zu der wir glaubten, das Schlimmste, was uns passieren könnte, wäre, dass uns jemand unser Springseil wegnimmt und uns als Letzten in die Handballmannschaft wählt?Ich möchte wieder einfach leben.Ich möchte nicht, dass meine Tage aus Computerabstürzen, Bergen von Akten und deprimierenden Nachrichten bestehen. Ich möchte an die Kraft eines Lächelns, einer Umarmung, eines netten Wortes glauben, an Wahrheit, Frieden, Träume, und an die Kraft, die davon ausgeht, im Liegen Rauschgoldengel in den frischen Schnee zu formen.Ich möchte wieder sechs sein."

(Anonym, aus dem Internet) (Zitiert nach "Psychologie heute 4/ 01, Seite 20/ Quelle:http://www.das-gesundheitsportal.com/sites/innerekind.html )

Donnerstag, 8. Oktober 2009

HerbstStürme...


An die Wolken

Es jagen die Stürme
Am herbstlichen Himmel
Die fliehenden Wolken;
Es wehen die Blätter
Des Haines hernieder,
Es hüllt sich in Nebel
Das ferne Gebirg. –


O jaget, Ihr Wolken,
In stürmender Eile.
Ihr ziehet nach Süden,
Wo freundlich die Sonne
Den wehenden Schleier
Euch liebevoll schmücket
Mit goldenem Saum.


Mich trieben die Stürme
Des Schicksals nach Norden
Dort mangelt mir ewig
Die Sonne der Freude,
Und nimmer verkläret
Ihr Lächeln die Wolken
Des düsteren Sinnes.


Und darum geleit' ich
Mit Seufzern der Sehnsucht
Euch, luftige Bilder
Der wechselnden Laune
Des ewigen Himmels,
Und flüchtete gerne
Nach Süden mit Euch.

Charlotte von Ahlefeld (1781-1849)




...und works in progress...




Sonntag, 4. Oktober 2009

Oktober


Jetzt regnet Gold auf grünes Moos,
und Silberharfen hängen in den Zweigen.
Die Bäume lassen ihre Schatten los,
die in die Nebelsonne steigen.

Die Töne wandeln sich in sanftes Moll;
das Hausgeviert zerfließt in weichem Licht;
das Jahr macht seine langen Tage voll,
wenn uns der Winzer letzte Trauben bricht

Nun ist es Zeit, den Atem anzuhalten
und Wurzeln in die Tiefe zu versenken,
mit neuem Humus Zukunft zu gestalten
und all die reiche Ernte zu verschenken.

(c) Wolfgang G. Farin


(Veröffentlichung mit freundlicher Genehmigung von Wolfgang Farin /atelier-farin.de - Dankeschön lieber Wolfgang! )

Foto (c) Wolfgang G. Farin

Freitag, 2. Oktober 2009

Angekommen...


...sind meine Sissi- OhrHänger,die ich mir bei silvermoon ausgesucht habe.
Sie sind zauberhaft!


Aus dem poetischen Tagebuch der Kaiserin Elisabeth von Österreich:

Ich bin so scheu...

Ich bin so scheu wie meine Rehe,
Und wie die weisse Damhirschkuh
Entflieh´ ich, wo ich Menschen sehe
In meines Waldes grüne Ruh´!
Mein Wald! Im lichten Maienkleide
Vom Lenze blendend schier geschmückt,
Wie bist du meines Herzens Freude,
Wie macht mich deine Pracht verrückt.
Es ruft mir aus den Laubdachästen
Der Kuckkuck zu, mein alter Freund;
Wir treffen uns in Ost und Westen,
Und jeder Mai hat uns vereint.
Auch ich will so lange weilen
Als jener Fruchtbaum Blüten trägt,
Und in der Ferne einst enteilten,
Wenn er sein Brautkleid abgelegt.
(Ischl 1888)




Und sie waren so liebevoll verpackt!

Liebe Claudine,noch einmal ein ganz herzliches Dankeschön für den Gutschein!
Ich bin soooo glücklich mit diesen wunderschönen SchmuckStücken.

Donnerstag, 1. Oktober 2009

white pumpkins


Dank der lieben Andrella von "andrella liebt herzen" gibt es jetzt auch bei mir weiße Kürbisse....

Andrella war nämlich so lieb und hat eine Häkelanleitung dazu in ihrem Blog veröffentlicht.
Ein ganz herzliches Dankeschön dafür ...ich konnte nicht widerstehen :)

Cucurbita
.........
Alles ist Bauch und alles ist Wanst. Und im Kerker der Höhlung
Nähren, geordnet in Reih und Glied, sie zahlreiche Kerne;
Fruchtbar verheißen sie dir entsprechend üppige Ernte.
Ja, solange die Frucht des Kürbis noch saftig und zart ist,
Ehe die Flüssigkeit, die sie im Innern birgt, beim späten
Nahen des Herbstes vertrocknet und rings die Schale verholzet,
Sehen wir sie nicht selten mit anderen köstlichen Speisen
Umgehn am Tische; getränket im Fett der dampfenden Pfanne,
Mögen fürwahr die wohlzubereiteten Stücke gar manchmal
Trefflich den Nachtisch versehen als süße Delikatesse.
Läßt man jedoch die Frucht am Mutterstock ihrer Pflanze
Dulden des Sommers Glut und schneidet sie reif mit dem Messer,
Kann als Gefäß sie gestaltet werden zu stetem Gebrauche,
Schafft man die Eingeweide heraus aus dem bauchigen Körper,
Schneidend leicht mit dem Eisen, im Drehen das Innere glättend.
Eines Schoppens Menge hat manchmal Platz in der Höhlung,
Oder sie faßt gar in sich den größeren Teil eines Maßes.
Dieser Krug, verpichst du ihn wohl mit Pechleim, bewahret
lange dir frisch die Gaben des spendenden Bacchus Lyæus.


(aus: Walahfrid Strabo, De cultura hortorum, 827, Übersetzung: W. Näf und M. Gabathuler in H.-D. Stoffler 2000)