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Donnerstag, 28. Januar 2010

dreamcatcher

Nach indianischer Mythologie fangen die Traumfänger ihre Träume in der Nacht. Sie weisen die schlechten Träume an den Knotenpunkten des sorgsam geflochtenen Netzes ab. Sie verbrennen im Morgengrauen durch die ersten Sonnenstrahlen. Die guten Träume finden den Weg zum Mittelloch und gleiten an den Federn zum Träumenden hinab.

Ein kleines Geschenk für einen lieben Menschen.

In der Lieblingsfarbe Blau.

Ein Netz geknüpft.

Sehr bewusst.

Ein braunes Netz für die Erdung in all dem Blau.

Positives hinein geknüpft.

Traditionelle Überlieferung

Vor langer, langer Zeit war eine Familie in ganz schwerer Not. Wohl führten sie ein gutes und im Geistigen begründetes Leben, aber ihre Nächte waren von schrecklichen Träumen und Visionen erfüllt. Der Vater, der keinen anderen Ausweg sah, nahm seine Medizinpfeife und ging, um Rat zu suchen beim großen Geist. Ruhig saß er auf einem offenen, mit Präriegras bestandenen Feld, rauchte dabei und lauschte dem Flüstern des Windes. "Ich kann dir helfen", hört er. "Wer sprach zu mir?" , fragte der Vater. Als er um sich sah, bemerkte er eine große Spinne, die auf einem Grashalm saß. "Ich bin es, die dich angerufen hat. Ich habe eine Antwort auf deine Gebete. Ich will dich meine Medizin lehren. Die Verwirrung in deinem Leben kommen nicht aus dir selbst, denn du führst ein gutes, im Geistigen begründetes Leben. Jene Geister um dich herum, die nicht in Harmonie leben, möchten, dass du zugrunde gehst. Es sind böse Geister, dem Chaos entstammend, die dich während deines Schlafes heimsuchen." Während die Spinne dem Vater das alles sagte, war sie geschäftig, zog zwei Grashalme zueinander und band sie mit Spinnweb zusammen. "Du mußt mir jetzt bestimmte Dinge bringen, damit ich dir helfen kann", sagte die Spinne. Der Vater ging fort und brachte, als er zurückkam die Dinge mit, die die Spinne erbeten hatte. Zuerst legte er die Adlerfeder in das Gewebe. "Diese Feder bedeutet die Luft und die Geister der Lüfte", sagte die Spinne. "Als nächstes soll der Stein in das Gewebe gebracht werden, dieser Stein bedeutet den Geist der Erde. Dann lege die Muschel in das Gewebe, diese Muschel bedeutet den Geist des Meeres. Zum Schluß lege die Perlenschnur in das Gewebe: Diese Perlen wurden im Feuer gebildet und bedeuten die Geister des Feuers. Nun nimm diesen Fänger der Träume, der die Kräfte von Erde, Wind, Feuer und Wasser in sich trägt. Hänge ihn über dein Bett und du wirst gut ruhen. Weil friedliche Geister sich in einer geraden Linie fortbewegen, werden sie in den Träumen zu dir kommen können. Aber die Geister chaotischen Ursprungs können auf gerader Linie nicht vorankommen und werden in dem Gewebe eingefangen, wo sie festgehalten werden, bis die ersten Strahlen der Sonne sie verbrennen."

(Quelle: http://www.traumfaenger-shop.de/legende_des_traumfaenger.htm)



Herzliche Grüsse

Barbara


Kommentare:

  1. Liebe Barbara,

    Dein Traumfänger ist wunder-wunderschön.

    Liebe Grüße
    Hilda

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  2. Liebe Barbara,

    hast Du den etwa selber gebastelt??

    Wunderschön!

    Ich liebe sie, diese Traumfänger! Über meinem Kopfkissen hängt schon seit 20 Jahren einer...

    Liebe Grüße
    Mandala :-)

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  3. Dieser Traumfänger ist besonders schön! So wunderbar geknüpft! Danke für die Erläuterungen zur Bedeutung!

    liebe Grüße von Ellen

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  4. herzlichen Dank für die schönen Fotos und die Erklärung zum Traumfänger...

    einen schönen verträumten Sonntag wünscht Dir Traudi

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