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Sonntag, 13. Juni 2010

Willkommen im Juni



Licht sei um dich her
und erwärme dein Herz
Und der Fremde tritt näher
Und auch der Freund.

Irischer Segen

Licht und Helligkeit.
Der Sommer entfaltet sich.
Tausendfach.
In jedem Blatt,in jedem neuen Trieb,jeder Blüte.
Im satten Grün des Junis geborgen kann auch ich mich entfalten.
Inneres,eigenes Wachstum angespornt durch das Wachstum in Mutter Natur.

Mit Wind bekleidet,
Feuer atmend,
in der Umarmung
von Licht
und Finsternis
lasse ich mich hinein-
gebären in den Erdenfluss.

Cambra Maria Skadé

JuniZeit -
Zeit des Lichts
Zeit der Helligkeit
Zeit der Freude
Zeit des Lachens
Zeit der Liebe zum Leben

Juni

Schön wie niemals sah ich jüngst die Erde.
Einer Insel gleich trieb sie im Winde.
Prangend trug sie durch den reinen Himmel
ihrer Jugend wunderbaren Glanz.

Funkelnd lagen ihre blauen Seen,
ihre Ströme zwischen Wiesenufern.
Rauschen ging durch ihre lichten Wälder,
große Vögel folgten ihrem Flug.

Voll von jungen Tieren war die Erde.
Fohlen jagten auf den grellen Weiden,
Vögel reckten schreiend sich im Neste,
Gurrend regte sich in Schilf die Brut.

Bei den roten Häusern im Holunder
trieben Kinder lärmend ihre Kreisel;
singend flochten sie auf gelben Wiesen
Ketten sich aus Halm und Löwenzahn.

Unaufhörlich neigten sich die grünen
jungen Felder in des Windes Atem,
drehten sich der Mühlen schwere Flügel,
neigten sich die Segel auf dem Haff.

Unaufhörlich trieb die junge Erde
durch das siebenfache Licht des Himmels;
flüchtig nur wie einer Wolke Schatten
lag auf ihrem Angesicht die Nacht.

Marie Luise Kaschnitz

Man nennt den Juni auch Rosenmonat,da die Rosenblüte im Juni ihren Höhepunkt erreicht.

Juninächte (Aus "Dreizehnlinden")

Lieblich sind die Juninächte,
wenn des Abendrots Verglimmen
und des Morgens frühe Lichter
dämmern ineinander schwimmen;

Wenn der Lenz mit roten Rosen
rasch verblutet und die kleinen
Nachtigallen um den Toten
ihre letzten Lieder weinen;

Wenn im Kelch der Lindenblüte
unterm Blätterbaldachine
schläft, gewiegt von lauen Lüften,
die verirrte müde Biene.

Träumerisch im Nest der Schwalbe
zirpt die Brut und zwischert leise
von dem großen blauen Himmel
und der großen Südlandreise.

Und im Weizen schlägt die Wachtel,
jedem Pflüger liebe Laute,
liebe Laute all den Körnern,
die er fromm der Flur vertraute.

Durch die frisch entsproßnen Ähren
haucht ein Säuseln und ein Singen,
als ob holde Himmelsgeister
segnend durch die Saaten gingen.

Friedrich Wilhelm Weber



Herzliche Grüsse

Barbara


Kommentare:

  1. ..Traumhaft..

    Vielen Dank für diesen Eintrag

    bittersüsse und verzückte Grüsse
    Rina

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  2. Hallo Barbara

    Danke für deinen Kommentar. Vielleicht scanne ich das Muster sogar noch ein. Ich denke, da es ja sowieso in einem Heft war, ist es nicht so schlimm, wenn ich es weitergebe. Ich melde mich dann wieder.

    Liebe Grüsse

    Simone

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