invitation

close your eyes
open up your soul
hear the silence
and feel...
between the lines

Dienstag, 31. August 2010

FacettenReich



Der Facettenschliff ist etwa seit dem 15. Jahrhundert bekannt und besteht aus einer Vielzahl kleiner, drei- oder viereckiger, glattpolierter Flächen, den Facetten. Er wird überwiegend bei durchsichtigen Steinen angewendet, da diese in der Lage sind, eintretendes Licht zu reflektieren, zu brechen und oft vielfarbig aufzuspalten (Dispersion). Dieses Phänomen, das Feuer eines Steins, wird insbesondere durch den Brillant-Vollschliff verstärkt. (Quelle: wikipedia.de)

Kein Juwel im klassischen Sinn,aber ebenso bestehend aus einer Vielzahl kleiner,eckiger Flächen....Facetten...

Erinnert ihr euch noch daran? :

Daraus entstanden ist das:

Kein Juwel im klassischen Sinn, in meinen Augen dennoch eine kleine Kostbarkeit, weil alles per Hand genäht, bewusst, mit vielen guten Gedanken und Botschaften und Wünschen.

FacettenReich.
Für einen FacettenReichen Menschen.

Wer die Kostbarkeit des Augenblicks entdeckt,
findet das Glück des Alltags...

Adalbert Stifter österr. Schriftsteller, 1805 - 1868



Herzliche Grüsse

Barbara


Sonntag, 29. August 2010

weaves of colors



Farbe hilft Licht auszudrücken,
ich meine nicht das physikalische Phänomen,
sondern das Licht, das nur im Kopf des Künstlers existiert.

Pablo Picasso

Es sind Harmonien und Kontraste in den Farben verborgen,
die ganz von selbst zusammenwirken.
(Vincent van Gogh)




Schulz (Mein Garten Eden)


Farben sind hörbar. Es gibt laute Farben, die wie Posaunen blutdrucksteigernd wirken. Dazu zählt z. B. ein kräftiges Rot. Und es gibt Farben, die beschwichtigend den Schweigegarten errichten, z.b. das Blau des Borretsch. Die blaublühenden Pflanzen sollten im Garten zur Abkühlung der großen Sommerhitze verwendet werden. Der menschliche Körper verwendet das blaue Augensignal wie eine frische Brise; der gelbe Garten dagegen sollte den Vor- und Nachsommer der mäßigen Temperaturgrade aufwärmen.


Das HäkelFieber hat mich noch immer fest im Griff :) Im Moment entsteht ein Ripple Blanket - viele verschiedene FarbWellen aneinander gereiht.Es fasziniert mich sehr wie die Farben im Zusammenspiel wirken.Manchmal,wenn ich ein neues Knäuel an das bereits gehäkelte halte,denke ich: "das geht gar nicht",aber wenn ich es dann anhäkle,passt es wunderbar.Und genau das ist das,was mir großen Spaß macht,denn das Muster an sich ist eher langweilig zu häkeln,man kann es ganz schnell fast im Schlaf.Aber ich freue mich auf jede neue Farbe die ich beginnen darf.

Anleitungen gibt es im Internet zahlreiche - von sanften Wellen bis hin zu richtigen Zacken.

Ich habe mich für das "Neat Ripple" Muster von Lucy entschieden,allerdings mit einer kleinen Abweichung: bei jedem Farbwechsel steche ich in der ersten Reihe jeweils nur in das hintere Maschenglied ein,das gibt einen schönen Effekt.

Die Decke ist ca. 110 cm breit und zur Zeit ca. 77 cm lang.Mal schauen wie lange meine Geduld noch reicht ;)....aber mindestens so lange bis alle vorhandenen Farben verhäkelt sind,so viel ist sicher :) Das Garn ist natürlich meine geliebte Catania.

************************


Freundschaft
ist eine
zauberhafte Blüte
im Garten unseres Lebens.

Sie macht
das Schwere leicht,
das Trübe klar
und das Gewöhnliche
wundervoll.

Jochen Mariss

Mit diesen Worten möchte ich mich einmal mehr bei euch allen bedanken für eure Besuche und die lieben Worte,die ihr für mich hier lasst und mich zugleich entschuldigen,weil es hier ein bisschen still ist und ich auch kaum bei euch kommentiere.Ein neuer Job verlangt eine völlig neue Organisation des Alltags und ein baldiger Umzug bringt zusätzlich viel Arbeit mit sich. Danke für eure Geduld,es wird auch wieder anders werden ;)

Mit diesen Worten möchte ich auch alle neuen Leser ganz herzlich Willkommen heißen (die "alten" natürlich auch!) Es erstaunt mich immer wieder und freut mich sehr wenn ich sehe, wie viele Menschen bei mir immer wieder vorbei schauen.... ich wünsche mir von Herzen, jeder einzelne kann etwas für sich mitnehmen.



Herzliche Grüsse

Barbara


Sonntag, 22. August 2010

Steine



Wie glücklich ist der kleine Stein,
Der über Wege streift allein
Und um Erfolg sich kümmert nicht
Auch kein Verlangen aus ihm spricht - -;
Der eingehüllt in schlichtes Braun
Um sich das Universum trägt,
Und wie die Sonne frei und rein
Verbindet und alleine leuchtet,
das höchste Sein verwirklicht er
durch schlichte Einfachheit . nichts mehr - -

Emily Dickinson

Sorglos

Heb einen Kieselstein auf
und übergib ihm deine Sorgen,
deine Ängste und Zweifel.
Und dann wirf ihn ins Meer.
Die Wellen machen Sand daraus,
langsam aber sicher.
Wunderbaren, feinen Sand,
der zum Strandspaziergang einlädt.

Jochen Mariss

Ein umhäkelter Stein.
Für einen lieben Menschen,für den Steine eine besondere Bedeutung haben.
Eine Häkelnadel,dünnes Garn,mit einem kleinen Kreis beginnend treiben lassen,der Form des Steins folgend.
Die Bedeutsamkeit des Steins verbunden mit dem Tun meiner Hände.

"Es ist Nacht,
und mein Herz kommt zu dir,
hält´s nicht aus,
hält´s nicht mehr aus bei mir.

Legt sich dir auf die Brust,
wie ein Stein,
sinkt hinein,
zu dem deinen hinein.

Dort erst,
dort erst kommt es zur Ruh,
liegt auf dem Grund
seines ewigen Du."

Christian Morgenstern

Die Steinsuppe

Ein Mönch ging betteln. Er kam an die Tür eines Bauern, aber sie wollten ihm nichts geben. Der Klosterbruder war zum Umfallen hungrig und sagte: „Na, dann will ich sehen, dass ich mir eine Steinsuppe mache." Und er hob einen Stein vom Boden auf, putzte die Erde ab und begann ihn zu betrachten, ob er sich für eine Suppe eignete. Die Leute aus dem Haus konnten sich vor Lachen über den Klosterbruder und über seinen Einfall nicht halten. Da sagte der Klosterbruder: „Wie, habt ihr nie Steinsuppe gegessen? Ich kann euch sagen, das ist eine leckere Sache." Sie antworteten ihm: „Nun, dann zeig uns das mal." Das wollte der Klosterbruder nur hören. Nachdem er den Stein saubergemacht hatte, sagte er: „Könnt ihr mir wohl einen Topf leihen?" Man gab ihm einen Topf aus Steingut. Er füllte ihn mit Wasser und legte den Stein hinein. „Wenn ihr mich jetzt den Topf ans Feuer stellen ließet…" Man ließ ihn gewähren. Sobald das Wasser im Topf zu sieden begann, sagte er: „Mit ein wenig Schmalz würde die Suppe vorzüglich werden." Man holte ihm etwas Schmalz. Die Suppe kochte und kochte, und die Leute aus dem Hause ließen den Mund offenstehen vor Verwunderung. Da probierte der Klosterbruder die Suppe und bemerkte beiläufig: „Sie ist ein wenig fad. Es fehlt unbedingt noch Salz." Man gab ihm auch das Salz. Er schmeckte die Suppe ab und sagte: „Wenn jetzt noch ein paar junge Kohlblätter dazukämen, würde die Suppe himmlisch schmecken." Die Frau des Hauses ging in den Garten und brachte ihm zwei Kohlköpfe. Der Klosterbruder säuberte sie, zerpflückte sie zwischen den Fingern und ließ die Blätter in den Topf fallen. Als die Kohlblättchen gar waren, sagte er: „Also, ein Stückchen Wurst würde der Sache die Krone aufsetzen…" Man brachte ihm ein Stück Wurst, er warf es in den Topf und während es kochte, zog er Brot aus seinem Rucksack und schickte sich an, gemächlich zu essen. Die Suppe roch, dass es eine Wonne war. Er aß und leckte sich die Lippen ab und nachdem er den Topf geleert hatte, blieb der Stein auf dem Boden zurück. Die Leute aus dem Haus hingen mit den Augen an ihm und fragten ihn: „Sagt, Herr Klosterbruder, und der Stein?" Da antwortete der Klosterbruder: „Den Stein, den wasche ich und nehme ihn für das nächste Mal mit." Und so kam er zu einem Essen, wo man ihm nichts geben wollte.

(aus Diederichs „Märchen der Weltliteratur", Märchen aus Portugal/Quelle: http://www.der-stein-fluesterer.de/)



Herzliche Grüsse

Barbara


Freitag, 20. August 2010

A Sentimental Journey III



Nenne dich nicht arm weil deine Träume nicht in Erfüllung gegangen sind; wirklich arm ist nur, der nie geträumt hat.

Marie von Ebner-Eschenbach

Leben heisst... in seiner Seele mehr Träume zu haben, als die Realität zerstören kann.

(unbekannt)

Dreams are free
so free
your dreams

-Astrid Alauda

Stickdesign: Michelle May

Stickgarn: "Cottage Garden" Threads N° 104 Dog-Rose



Ihr aber seht und sagt: Warum?

Aber ich träume und sage: Warum nicht?"

George Bernard Shaw



Herzliche Grüsse

Barbara


Donnerstag, 19. August 2010

Granny Tausch



Schon gestern Morgen sind meine Grannys von der Großmütterchen-Tauschaktion angekommen.
Voilà:

8 ganz individuelle Grannys von 8 verschiedenen Häklerinnen.Ein ganz herzliches Dankeschön dafür! Und ein ganz besonders herzliches Dankeschön an andrella und jill für die tolle Organisation!
Ich freue mich schon sehr darauf aus diesen EinzelHeiten ein Ganzes entstehen zu lassen :)

Jetzt darf ich euch auch meine Grannys zeigen,d.h. die, die ich für die anderen aus meiner Gruppe gehäkelt und verschickt habe:

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Mein ganz persönliches Lieblings-Granny ist das kleine Stiefmütterchen....

Stiefmütterchen - Viola tricolor

Im 19.Jhdt. sandten sich Verliebte Stiefmütterchenbouquets, "Pensées" genannt, als Symbol der Treue.

Die Blüten des Stiefmütterchens wurden in Shakespeares "Sommernachtstraum" als "Liebeszauber" eingesetzt; denn aus Viola tricolor braute Oberon seinen Liebestrank.



Herzliche Grüsse

Barbara


Sonntag, 15. August 2010

A Sentimental Journey II



"Bedenke gut, was du dir wünschst, es könnte wahr werden."
Marion Zimmer Bradley, Die Nebel von Avalon

"In alten Zeiten, als das Wünschen noch geholfen hat......"

Anything is

possible

if you wish

hard enough

-Sir James Matthew Barrie

Stickdesign: Michelle May
Stickgarn: "Cottage Garden" Threads N° 903 Pink Lilac

Mögest du dir die Zeit nehmen,
die stillen Wunder zu feiern,
die in der lauten Welt keine Bewunderer haben.

Altirischer Segenswunsch



Herzliche Grüsse

Barbara


Sonntag, 8. August 2010

A Sentimental Journey



Eine Gefühlsreise....

Hoffnung

„Die lächerlichsten und die kühnsten Hoffnungen sind manchmal die Ursache außerordentlicher Erfolge gewesen."
Luc de Clapiers, Marquis de Vauvenargues (1715- 47), frz. Schriftsteller


Hope

When the world says
"Give up", hope whispers
"Try it one more time".

-unknown-

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Stickdesign: Michelle May

Stickgarn: "Cottage Garden" Threads N° 206 Banksia

Hoffnung schlummert tief im Herzen
Wie im Lilienkelch der Tau
Hoffnung taucht, wie aus den Wolken
Nach dem Sturm des Himmels Blau
Hoffnung keimt,
ein schwaches Hälmchen
Auch aus nackter Felsenwand
Hoffnung leuchtet unter Tränen
Wie im Wasser der Demant.

(aus: "Hoffnung"/ Franz von Gaudy)



Herzliche Grüsse

Barbara


Donnerstag, 5. August 2010

Großmütterchen auf Reisen :)





Seit heute Morgen sind meine Grannys für den Großmütterchen-Tausch unterwegs.
Ich war ein wenig in Sorge ob ich es rechtzeitig schaffen werde,weil mich ja diese doofe Entzündung in der Schulter zeitweise außer Gefecht gesetzt hatte.
Mein Glück war,dass ich schon vor Beginn des offiziellen Startschusses mit dem Häkeln begonnen hatte.... Grund hierfür war meine "Vorbelastung" durch die weiße Granny-Decke,bei der ich ja die bekannten Granny-Muster gleich mehrere Male gehäkelt habe.Ich hatte keine Lust sie noch einmal zu häkeln und mich deshalb auf die Suche nach anderen Mustern gemacht und ein bisschen experimentiert.
Aaaaaber Experimente können ja auch schief gehen und für diesen Fall wollte ich genügend Zeit haben um gegebenenfalls neue zu häkeln. Da aber alle Experimente geglückt sind,hatte ich einen kleinen Vorsprung ;)

Nun hoffe ich und wünsche mir sie finden Gefallen und freue mich schon sehr auf die Grannys die zu mir kommen werden :)

Herzliche Grüsse

Barbara


Sonntag, 1. August 2010

Dankeschön

Ein ganz herzliches Dankeschön Euch allen für Eure lieben Worte und Genesungswünsche.Sie tun gut. Noch gibt es kaum Besserung,aber alles braucht seine Zeit,so auch diese Entzündung (auch wenn ich so langsam aber sicher keine "Lust" mehr habe!) :(

Vermutlich habe ich auch deshalb zum heutigen

Lughnasad


den Aspekt der Cailleach "aufgegriffen":

(zum Vergrößern bitte anklicken)

(Quellen: Text: http://www.artedea.net /

Bild: http://www.dfwilson.co.uk/Projects1/perthfloodgates.htm )



Herzliche Grüsse

Barbara