invitation

close your eyes
open up your soul
hear the silence
and feel...
between the lines

Montag, 27. Dezember 2010

Es war einmal...

Es war einmal ein kleines Mädchen,ein richtiger kleiner Sonnenschein. Ihr fröhliches Lachen hat Herzen geöffnet und überall wo sie auftauchte ging die Sonne auf.
Es war furchtbar ansteckend *lächel*
Und obwohl sie auch ein kleiner Lausbub war,trug sie am allerliebsten Kleidchen.

Einige davon habe ich aufgehoben um sie ihr später zu geben.

Aber eines hatte ich all die Jahre hier in dem Gedanken,daraus etwas Neues zu machen; Kleinigkeiten,die eben jenes fröhliche Lachen in sich tragen. Es hat mich beim Nähen und Sticken begleitet und auch jetzt,während ich euch davon erzähle, ist es da.

Enstanden sind zwei kleine Nadelkissen,eines für mich,das andere hat sich an Weihnachten auf den Weg gemacht zu einem lieben Menschen,dem ich immer wieder so gerne begegne und der mein Leben reicher macht.

Aus dem kleinen Mädchen ist eine junge Dame geworden,heute trägt sie keine Rüschenkleidchen mehr,aber das Herzenslachen ist gleich geblieben.

"Ich hörte aus dem Fenster ein Kinderlachen und ich wusste,es wird ein guter Tag."
(Verfasser unbekannt)



Herzliche Grüsse

Barbara


Sonntag, 26. Dezember 2010

Reich beschenkt



Reich beschenkt fühle ich mich in diesen Weihnachtstagen.
Von lieben Worten und Gedanken hier und per Mail.
Von kleinen erfüllten Wünschen unter dem Weihnachtsbaum.
Von Nähe und Wärme.
Von kleinen großen Kostbarkeiten.


Eine ganz besondere Kostbarkeit möchte ich euch zeigen.
Aus unzähligen,kleinen Perlen ist etwas Wunderschönes enstanden und ich darf es mein Eigen nennen.Ein kleiner Perlentraum.

Ein Täschchen aus weißen Perlen und hauchdünnem rosa Garn.
Innen ein weißes Futter aus Stoff.

Gefüllt mit Maschenmarkieren aus großen Perlen.
Ich bin stolz und glücklich.


Liebe Jule,es sind Menschen wie Du,die dies wahr werden lassen:


Christmas is forever, not for just one day,
for loving, sharing, giving, are not to put away
like bells and lights and tinsel, in some box upon a shelf.
The good you do for others is good you do yourself... ~
Norman Wesley Brooks, "Let Every Day Be Christmas," 1976


Danke.


Herzliche Grüsse

Barbara


Freitag, 24. Dezember 2010

Frohe Weihnachten



Christabend

Wie die hellen Lichter scheinen!
Und die Kinder sind gekommen,
All die großen, all die kleinen,
Haben ihr Geschenk genommen.

Spielwerk bringt es uns zum Spielen,
Das geliebte Wunderkind.
Spielen mögen wir und fühlen,
Dass wir wieder Kinder sind.

Süße Früchte fremde Blüten
Trägt es in der zarten Hand,
Wie sie Engel ziehn und hüten
In dem sel’gen Himmelsland.

Und so hat es tausend Gaben
Allen Menschen mitgebracht,
Alle Herzen zu erlaben
In der hochgelobten Nacht.

Auch Versöhnung, ew’ges Leben,
Trost und Freiheit, Gnadenfüll’,
Gottes Wort, umsonst gegeben
Jedem, welcher hören will.

Nimmer kann ich euch vergessen,
All ihr schönen Christgeschenke!
Abgrund, reich und unermessen,
Drein ich liebend mich versenke.

Max von Schenkendorf 1783 - 1817


Von Herzen


frohe Weihnachten


euch allen

und ein Dankeschön dafür, dass es euch gibt!




Herzliche Grüsse

Barbara


Sonntag, 19. Dezember 2010

WeihnachtsStickerei - die letzte

Zumindest für dieses Jahr,denn so langsam muss ich aufpassen, dass es nicht zu viel wird. ;) Aber gerade diese kleinen Weihnachtsstickereien machen einfach unheimlich viel Spaß.

Dieses Motiv ist ein kleines Weihnachtsgeschenk von Gail Pan zum freien Download.

Mit diesem kleinen Tannenbäumchen möchte ich euch einen wunderschönen vierten Advent wünschen.

Und mit einer kleinen Geschichte,die ich auch im letzten Jahr schon gepostet habe,weil der Heilige Abend nun nicht mehr fern ist. Nicht mit erhobenem Zeigefinger,denn ich wüsste nicht,wer oder was mir das Recht dazu geben könnte,aber mit der Einladung im Schein der vier Adventskerzen kurz innezuhalten in dem uns so oft einholenden Weihnachtsstress und sich zu erinnern was Weihnachten bedeutet und uns sagen möchte.

Das Fest der Liebe

Heute ist der Abend heilig.

Das Fest der Liebe steht vor der Tür.

Otto steht auch vor der Tür. An diesem lieben Fest.

Otto kennt die Tür, das Haus, die Menschen hinter den weihnachtlich geschmückten Fenstern nicht. Aber er sieht einen Weihnachtsbaum. Einmal am Heiligen Abend nicht alleine sein ... dieser Wunsch war so stark und der Baum so einladend, dass er einfach geklingelt hat.Die Tür geht auf, Otto nimmt seinen ganzen Mut zusammen und sagt dem männlich-ratlosen Gesicht im Türspalt "ich bin alleine und ich dachte, dass ich heute einfach mal klingele und frage, ob ich den Abend mit ihnen verbringen darf". Schließlich ist heute das Fest der Liebe ... diese Worte sagt Otto aber nicht, sondern denkt sie nur.

Schrecksekunde ... die Zeit hält für einen Moment die Gesichter an. Auch das in der Tür ist erstarrt. Der Mann scheint ratlos. Die Frau des Mannes gesellt sich hinzu.

Otto versucht, die Botschaft zweier Stirne und deren Falten zu übersetzen. Wenn er die nicht ausgesprochenen Worte richtig deutet, dann stört er gerade. Obwohl der Abend heilig ist und es auch schon 18 Uhr, also wirklich Abend ist. Und obwohl er durch den Türschlitz Kerzenlicht sehen kann.

Otto will sich umdrehen ... als der Mann ihn fragt "ähhm ... sie wollen mit uns feiern?"."Er kann sogar sprechen" denkt Otto für einen sarkastischen Moment und sagt dann "ja, wenn es ihnen keine Umstände macht". Doch bereits während des Sprechens der Worte schwindet die Lust zum Mitfeiern.Irgendwie schien das doch nicht ein Fest der Liebe zu sein, sondern mehr ein Fest der Familie. Denn von drinnen klingen ältere Stimmen "wer ist denn an der Tür ... Hilde, kommst du bitte mal ..."Worauf das weibliche Wesen, das eben noch an der Tür stand, in die Küche eilt. Hilflos schaut der Vertreter der männlichen Spezies ihr nach. Als könne er durch Kopfdrehen dem unangenehmen Spuk ein Ende machen.

Konnte er auch, denn als Karl-Heinz wieder Richtung Außentreppe schaut, ist niemand mehr da."Gottseidank" murmelt er unhörbar, hatte dabei aber ein verdammt schlechtes Gewissen. Karl-Heinz trägt seine Gedanken, ob er den Mann nicht einfach hätte reinbitten sollen, nur 2 Meter weit ... so weit, bis die Worte "Karl-Heinz, kommst du ..." und "Papa, wann gibts denn endlich die Geschenke" ihn erreichen."Ja, ich komm ja schon" murmelt Karl-Heinz ... und wird sofort von seiner Mutter in den Arm genommen. "Frohe Weihnachten mein Kind" sagt Erna und drückt ihn wie früher. "Es ist so schön, mal wieder gemeinsam Weihnachten zu feiern. Das sollten wir ab jetzt wieder jedes Jahr machen. Weisst Du, auch wenn man sich das ganze Jahr über kaum sieht, muss man wenigstens Weihnachten zusammen feiern. Schließlich ist es doch das Fest der Liebe" ... Ernas Worte werden stellenweise undeutlich. Tränenfeuchter Dialekt eben am schönen heiligen Abend.

Und Otto läuft die Straßen entlang ... vorbei an all den Fenstern, die soviel Wärme schwindeln. Kann sein, dass er an der falschen Haustüre geklingelt hatte. Kann aber auch sein, dass er dieses Fest überschätzt hat."Ich glaube, an jedem anderen Tag hätte ich weniger gestört als heute" ... murmelt Otto in die kalte Nacht hinein.

(Verfasser unbekannt)

Immer ein Lichtlein mehr
im Kranz, den wir gewunden,
daß er leuchte uns so sehr
durch die dunklen Stunden.

Zwei und drei und dann vier!
Rund um den Kranz welch ein Schimmer,
und so leuchten auch wir,
und so leuchtet das Zimmer.

Und so leuchtet die Welt
langsam der Weihnacht entgegen.
Und der in Händen sie hält,
weiß um den Segen!

Matthias Claudius



Herzliche Grüsse

Barbara


Freitag, 17. Dezember 2010

Baumschmuck



Diese kleinen Häkelsterne werden bald meinen Weihnachtsbaum schmücken....

Nach und nach werden es immer mehr werden, denn ich mag es wenn auch mein Weihnachtsbaum "wachsen" darf.

"Einfacher Blütenstern" von Nadelspiel
gehäkelt aus Häkelgarn "Liana 10"
mit Nadelstärke 2,0


Vom Himmel in die tiefsten Klüfte
Ein milder Stern herniederlacht;
Vom Tannenwalde steigen Düfte
Und hauchen durch die Winterlüfte,
Und kerzenhelle wird die Nacht.
Mir ist das Herz so froh erschrocken,
Das ist die liebe Weihnachtszeit!
Ich höre ferne Kirchenglocken
Mich lieblich heimatlich verlocken
In märchenstille Herrlichkeit.
Ein frommer Zauber hält mich wieder,
Anbetend, staunend muss ich stehen;
Es sinkt auf meine Augenlider
Ein goldner Kindertraum hernieder,
Ich fühl's, ein Wunder ist geschehen.

Theodor Storm


Herzliche Grüsse

Barbara


Sonntag, 12. Dezember 2010

Little Loop



Schon am vergangenen Donnerstag habe ich diesen Loop-Schal abgenadelt.
In den letzten Tagen "probegetragen" hat er das Zeug zum absoluten Lieblingsstück :)
Mal ohne Brosche....

...mal mit,je nach Laune...

Muster: "stockholm scarf" by J.Crawford
Garn: Lana Grossa "Merino 2000 Superfein" Fb. 412
Nadelstärke 5.0

Ich liebe ihn!
Es ist eine kleine Version des "stockholm scarf".
Im Original ist er viel breiter und größer,so werde ich ihn mit Sicherheit auch noch stricken,denn es sieht einfach genial aus und das Muster ist absolut toll.Hier könnt ihr ihn euch anschauen und die Anleitung kostenlos downloaden.

Und ich habe etwas Neues gelernt: den/das JSSBO - Jeny's Surprisingly Stretchy Bind-Off. Davon bin ich total begeistert,eine tolle Art des Abkettens die wirklich super elastisch ist.Das werde ich mir auf jeden Fall merken.
Von Cat Bordhi gibt es hier ein Video bei dem er richtig gut gezeigt wird.
Euch allen einen wunderschönen dritten Advent!


Herzliche Grüsse

Barbara


Donnerstag, 9. Dezember 2010

Kleine WeihnachtsStickerei



Jeden Tag wird es ein bisschen mehr Weihnachten....

Es macht große Freude auch nach aussen sichtbar Weihnachten "wachsen" zu lassen,so entstehen immer wieder Kleinigkeiten wie dieses Stickbild:


Es ist Teil des WeihnachtsBOMs "Stitching for Christmas" den ihr hier finden könnt. Dieses Motiv hat mir so gut gefallen,dass ich es einzeln als kleines Bild gestickt habe.
Das Herzchen oben ist beim Sticken (leider) ein bisschen verrutscht*lächel*,aber dadurch hat es mich wieder an diese kleine,wundervolle Geschichte erinnert:


Das perfekte Herz

Eines Tages stand ein junger Mann mitten in der Stadt und erklärte, dass er das schönste Herz im ganzen Tal habe. Eine große Menschenmenge versammelte sich, und sie alle bewunderten sein Herz, denn es war perfekt. Es gab keinen Fleck oder Fehler in ihm. Ja, sie alle gaben ihm Recht, es war wirklich das schönste Herz, das sie je gesehen hatten. Der junge Mann war sehr stolz und prahlte noch lauter über sein schönes Herz.

Plötzlich tauchte ein alter Mann vor der Menge auf und sagte: "Nun, dein Herz ist nicht mal annähernd so schön, wie meines." Die Menschenmenge und der junge Mann schauten das Herz des alten Mannes an. Es schlug kräftig, aber es war voller Narben, es hatte Stellen, wo Stücke entfernt und durch andere ersetzt worden waren. Aber sie passten nicht richtig, und es gab einige ausgefranste Ecken.... Genau gesagt, an einigen Stellen waren tiefe Furchen, wo ganze Teile fehlten. Die Leute starrten ihn an: wie kann er behaupten, sein Herz sei schöner, dachten sie?
Der junge Mann schaute auf des alten Mannes Herz, sah dessen Zustand und lachte: "Du musst scherzen", sagte er, "dein Herz mit meinem zu vergleichen. Meines ist perfekt und deines ist ein Durcheinander aus Narben und Tränen."

"Ja", sagte der alte Mann, deines sieht perfekt aus, aber ich würde niemals mit dir tauschen. Jede Narbe steht für einen Menschen, dem ich meine Liebe gegeben habe. Ich reiße ein Stück meines Herzens heraus und reiche es ihnen, und oft geben sie mir ein Stück ihres Herzens, das in die leere Stelle meines Herzens passt. Aber weil die Stücke nicht genau sind, habe ich einige raue Kanten, die ich sehr schätze, denn sie erinnern mich an die Liebe, die wir teilten. Manchmal habe ich auch ein Stück meines Herzens gegeben, ohne dass mir der andere ein Stück seines Herzens zurückgegeben hat. Das sind die leeren Furchen. Liebe geben heißt manchmal auch ein Risiko einzugehen. Auch wenn diese Furchen schmerzhaft sind, bleiben sie offen und auch sie erinnern mich an die Liebe, die ich für diese Menschen empfinde... und ich hoffe, dass sie eines Tages zurückkehren und den Platz ausfüllen werden. Erkennst du jetzt, was wahre Schönheit ist?"

Der junge Mann stand still da und Tränen rannen über seine Wangen. Er ging auf den alten Mann zu, griff nach seinem perfekten jungen und schönen Herzen und riss ein Stück heraus. Er bot es dem alten Mann mit zitternden Händen an. Der alte Mann nahm das Angebot an, setzte es in sein Herz. Er nahm dann ein Stück seines alten vernarbten Herzens und füllte damit die Wunde in des jungen Mannes Herzen. Es passte nicht perfekt, da es einige ausgefranste Ränder hatte. Der junge Mann sah sein Herz an, nicht mehr perfekt, aber schöner als je zuvor, denn er spürte die Liebe des alten Mannes in sein Herz fließen. Sie umarmten sich und gingen weg, Seite an Seite.
(Verfasser unbekannt)


Herzliche Grüsse

Barbara


Mittwoch, 8. Dezember 2010

Noel - ein kostbares Geschenk



In den vergangenen Wochen und Monaten sind mir in vielen Blogs und Shops immer wieder wunderschöne Schriftzüge aus Holzbuchstaben begegnet.Ich habe sie überall bewundert.

Jetzt habe ich meine eigenen.
Für mich sind es ganz besondere.
Jeden Tag betrachte ich sie voller Dankbarkeit und Stolz,denn sie sind nicht gekauft,sondern großer Bruder hat sie für mich gemacht.

Passend zur Zeit und dem kommenden Fest habe ich mir "NOEL" gewünscht...


Sie sind auch so kostbar für mich,weil solche "Arbeiten" immer ein Gemeinschaftsprojekt von großem Bruder und mir sind,die uns noch so viel mehr Verbundenheit schenken.Er ist für die Holzarbeiten zuständig,ich für den Anstrich. :)
Erst grau...


Danach habe ich sie weiß übermalt und nach dem Trocknen stellenweise,vor allem an den Kanten vorsichtig wieder ein bisschen abgeschliffen um den Shabby Look zu bekommen.



Sind sie nicht wunderschön?
DAS ist Weihnachten für mich....Danke.



Herzliche Grüsse

Barbara


Dienstag, 7. Dezember 2010

Teatime?



Eher nicht,denn dafür sind diese kleinen Teebeutel nicht geeignet :)

Mit Lavendelblüten gefüllt verbreiten sie einen zarten Duft.
Genäht nach einer Idee/ Anleitung aus Ninas Adventskalender, zu finden in ihrem Blog "detailverliebt".Herzlichen Dank dafür!


Als kaum es deinen Duft gespürt,der mit dem Ostwind hergeflogen, hat sich mein Herz von mir getrennt,ist dich zu suchen ausgeflogen. Vergessen hat es längst nun schon den Leib,der einst ihm Heimat war, und hat zugleich mit deinem Duft dein ganzes Wesen eingesogen.

Abu Sd'id Ibn 'L-Chair

An dieser Stelle möchte ich mich bei allen bedanken,die Jahr um Jahr mit spürbarer Freude die unterschiedlichsten Adventskalender ins Netz stellen und uns jeden Tag ganz besondere Türchen öffnen lassen.Ihr schenkt uns damit so viel!


Herzliche Grüsse

Barbara


Sonntag, 5. Dezember 2010

Eiskristalle



Häkelanleitung: Drops Design


Noch ist Herbst nicht ganz entflohn,
Aber als Knecht Ruprecht schon
Kommt der Winter hergeschritten,
Und alsbald aus Schnees Mitten
Klingt des Schlittenglöckleins Ton.


Und was jüngst noch, fern und nah,
Bunt auf uns herniedersah,
Weiß sind Türme, Dächer, Zweige,
Und das Jahr geht auf die Neige,
Und das schönste Fest ist da.


Theodor Fontane


(Auszug aus: "Verse zum Advent"/ Quelle: http://gedichte.xbib.de/Fontane_gedicht_Verse+zum+Advent.htm)


Euch allen einen schönen zweiten Advent!


Herzliche Grüsse

Barbara